Maritiem en Jutters

 

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Museum für Seewesen und Strandräuberei

 

Das 1980 eröffnete ,Maritiem en Jutters Museum' befindet sich in der Nähe des Hafens von Qudeschild. Es liegt auf dem Gelände der Oudeschilder Mühle und umfaßt außer den Ausstellungsgebäuden auch ein Freilichtmuseum.

Die Ausstellungsstücke beziehen sich auf die maritime Geschichte von Texel, das Rettungswesen, die Schiffsarchäologie und Meeresforschung und werden in zwei Getreidelagerhäusern aus dem 19. Jahrhundert und einem Rettungsbootshaus zur Schau gestellt. Die Kollektion des geraubten Strandguts ist in einer Seegrasscheune, ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert, zu bewundern. In den übrigen Gebäuden auf dem Gelände sind u.a. ein ehemaliges texelsches Rettungsboot und das Wrack eines alten Blazers zu sehen.

Daß das Museum bereits schnell Bekanntheit genoß, verdankt es insbesondere der Strandräuber-Abteilung. Dort werden allerlei Sachen ausgestellt, die am Strand angespült und gefunden wurden: Rettungsbojen und Ankertaue, aber z.B. auch ein vollständig ausgestatteter Ärztekoffer. Jeder Gegenstand hat seine eigene Geschichte, worüber man im Museum alles erfahren kann.

Die auf dem Museumsgelände befindliche Windmühle ,De Traanroeier' (Tran-rührer) stammt ursprünglich aus Zaandam. Dort wurde sie seit 1727 als Graupenmühle genutzt. Nach ihrem Verkauf im Jahre 1902 wurde sie nach Texel gebracht und in Oudeschild wiederaufgebaut. Von 1902 bis nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Mühle zur Getreideverarbeitung eingesetzt.
 

Quelle: "Texel - Bild einer Insel" - Herausgegeben vom VVV Texel.
 
 
Ich danke vorab für jede Zuschrift: michael.malsy@texelbungalow.de
Copyright © 1999 Michael Malsy
Stand: 17. January 2009